Sandscapes Vogeltour durch Namibia



Mit seinen weiten offenen Landschaften, der geringen Bevölkerungsdichte, der sauberen Luft und den zahlreichen Schutzgebieten und Nationalparks bietet Namibia beste Voraussetzungen zur Vogelbeobachtung. Die Beobachtungsmöglichkeiten sind hervorragend und Gelegenheiten zum Fotografieren gibt es im Überfluss. Mit rund 620 einheimischen Vogelarten bleibt selbst der eifrigste Vogelbeobachter beschäftigt. Einführend ein Überblick über die bekanntesten Plätze:

Küste: Walvis Bay und Sandwich Harbour gehören zu den wichtigsten Feuchtgebieten an Afrikas Küsten. Sie bieten während der trockenen Jahreszeit Zuflucht für rund 80 % aller Flamingos im Süden Afrikas sowie für rund 70 % der weltweit vorkommenden Fahlregenpfeifer. Entlang der Küste gibt es ebenfalls Brutkolonien der artgefährdeten Brillenpinguine sowie von Pelikanen, Kormoranen, Strand- und Wasserläufern, Regenpfeifern und der seltenen Raub- und Damara-Seeschwalbe.

Der Etoscha-Nationalparkt, Heimat so vieler Tierarten, bietet auch hervorragende Gelegenheiten zur Vogelbeobachtung. Einige der grössten und auffälligsten Vogelarten wie der Strauss und die rund 15 kg schwere Riesentrappe leben meist auf dem Boden. Gelbschnabeltokos sind häufig zu sehen. Im Park kommen rund 35 Raubvogelarten vor, darunter Ohren- und Kappengeier. In guten Regenjahren verwandelt sich die grosse Salzpfanne zeitweilig in eine Lagune, in der Flamingos und Rosapelikane zu Tausenden brüten.

Am Waterberg-Plateau findet man die nördlichste Brutkolonie von Kapgeiern im südlichen Afrika. Diese Tiere sind besonders geschützt und werden im Rahmen eines Forschungsprojektes des namibischen Umwelt- und Tourismusministeriums beobachtet. Einst weitverbreitet, gehört der Kapgeier heute zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Während die meisten Geierarten in Bäumen nisten, baut der Kapgeier sein Nest an Felswänden.

Rossturako, Kuckuck, Drossling, Bienenfresser, Rotbauchreiher, Langspornkiebitz, Fischeule oder Klunkerkranich .... Was immer Sie sich wünschen, klein oder gross, im Wasser oder auf dem Land, Namibia bietet Ihnen eine wundervolle Vogelwelt. Und bei mehr als 300 Sonnentagen im Jahr können Sie diese fast immer bei Sonnenschein geniessen. Lassen Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen!



Die Reiseroute für die Vogel-Tour

Für diese Selbstfahrertour empfehlen wir einen Geländewagen mit Doppelkabine. Sofern Sie dies wünschen, sorgen wir für Fahrer und Führer.

Unser Standard-Angebot schliesst einen entsprechenden Geländewagen sowie Bed & Breakfast- Unterkünfte (sofern nicht anders angegeben) ein. Von abgelegenen Gegenden während der Regenzeit abgesehen, bedürfte es eigentlich keines Geländewagens. Ein solches Auto liegt jedoch besser auf der Strasse, vor allem aber sitzt man höher und hat dadurch bessere Sicht.

1. und 2. Tag: Windhoek Wir begrüssen Sie am Flughafen und übergeben Ihnen Ihre Reisemappe. Ausserdem übernehmen Sie Ihren Mietwagen. Kulturell und historisch hat die Landeshauptstadt Windhoek einiges zu bieten. So empfehlen wir Ihnen, einen vollen Tag für die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu reservieren, aber auch das Bummeln und die Musse nach dem ermüdenden Flug nicht zu vergessen.

Unterkunft: Olive Grove Guest House oder Hotel Heinitzburg

Vögel: Am Avisdamm, der innerhalb der Stadtgrenzen liegt, können Sie Pelikane (während der Saison), Wat-, Stelz- und Wasservögel sowie ein Schreiseeadlerpaar beobachten. Im Daan Viljoen Game Reserve, nur rund 30 Kilometer von der Stadt entfernt, kommen Damarasegler vor, Schwarzstörche, Strichelracken sowie Graukopflieste.

Was können Sie unternehmen? Stadtrundfahrt, Innenstadt und die Townships Katuturas umfassend, historischer Stadtrundgang, Bummel durch die Kunsthandwerks-Zentren und Afrikana-Geschäfte, Besuch der Stätten von besonderem historischen Interesse aus der deutschen und südafrikanischen Kolonialzeit, sowie der neuen Monumente der Unabhängigkeit; Sie können in Buchläden und andern Geschäften stöbern oder entspannen bei einem Kaffee, Tee oder deutschem Bier in oder nahe der Independence Avenue und dabei die Atmosphäre geniessen.

3. Tag: Waterberg Plateau Park - Während der Fahrt in den Norden - bis in den Etosha-Park alles gute Asphaltstrassen - kommen sie durch Namibias Gras- und Buschland, das Weide für sowohl Nutzvieh als auch für eine Vielfalt von Antilopen bietet und andere Wildtiere beherbergt. Autofahrer sehen oft Pavianherden, kleine Antilopen und Warzenschweine entlang der Strasse. Rund eine Autostunde nach Windhoek können Sie eine Pause am südlichen oder nördlichen Ende von Okahandja machen und die grossen Strassenmärkte der Holzschnitzer besuchen.

Unterkunft: Waterberg Wilderness Lodge

Vögel: Die nördlichste Brutkolonie der Kapgeier, die einzige in Namibia, die einzige Brutstätte in Namibia für Zwergadler; weiterhin kommen Wanderfalken, Rosenpapageien, Segler, Coqui- und Hartlaub-Frankoline, Monteirotokos und Damarafelsenspringer vor.

Was können Sie unternehmen? Wildbeobachtung, Spaziergänge und Wanderungen, Aufstieg zum Plateau mit atemberaubender Aussicht.

4. und 5. Tag: Etoscha Nationalpark (Ost) - Sie fahren weiter durch Otjiwarongo und die alte Minenstadt Tsumeb zu Ihrer nächsten Unterkunft, die Mushara Lodge, bequem ausserhalb des östlichen (Namutoni) Tors zum Etoscha-Nationalpark gelegen. Unterwegs können Sie am Otjikotosee halten, einer einstigen Dolomithöhle, nunmehr eingebrochen und mit jenem Grundwasser gefüllt, das auch die Region mit dem lebensnotwendigen Nass versorgt.

Unterkunft: Mushara Lodge

Alternative Unterkunft Um näher bei der Vogelwelt zu sein, können Sie auch im Namutoni Camp selbst wohnen. Dort gibt es Bungalows, Zimmer, ein Restaurant und einen Laden. Jedoch ist die Unterkunft, obwohl sauber und bequem, nicht so gediegen wie in den privaten Lodges ausserhalb der Parkgrenzen.

Vögel: Dank vergleichweise hoher Regenfälle gibt es in diesem östlichen Teil des Nationalparks ein reiches Vogelleben. Sie finden Geier, Strausse, Kronen- und Paradieskraniche, Rotschopftrappen und viele andere. Während der Regenzeit kommen zahlreiche Enten, Flamingos und Störche in die Fischer-Pfanne nördlich von Namutoni.

Was können Sie unternehmen? Umfangreiche Wild- und Tierbeobachtungsfahrten im Nationalpark.

7. und 8. Tag: Etoscha Nationalpark (West) und Umgebung - Sie fahren auf guter Schotterstrecke auf der Hauptstrecke durch den Park. Unterwegs können sie die Camps Halali und Okaukuejo besuchen. Beim Andersson-Tor, nahe Ihrer nächsten Unterkunft, verlassen Sie den Park.

Unterkunft: Ongava Lodge

Alternativ: Um näher bei der Vogelwelt zu sein, können Sie auch im Okaukujeo Camp selbst wohnen. Dort gibt es Bungalows, Zimmer, ein Restaurant und einen Laden. Jedoch ist die Unterkunft, obwohl sauber und bequem, nicht so gediegen wie in den privaten Lodges ausserhalb der Parkgrenzen.

Vögel: Unter den vielen Vogelarten im westlichen Teil von Etoscha kommen verschiedene Raubvögel wie Kampf- und Raubadler sowie kleinere Arten wie Wander- und Lannerfalken sowie Gabarhabichte vor. Strausse, Weissbauchtrappen, Weissbürzel und Singhabichte sind ebenso verbreitet wie Lerchen und Rennvögel. Am Abend trinken grosse Schwärme von Namaqua- und Nachtflughühnern am Wasserloch in Okaukuejo.

Was können Sie unternehmen?: Wild- und Vogelbeobachtungstouren in Etoscha und in Ongavas eigenem Schutzgebiet; geführte Suche mit einem bewaffneten Führer nach Breitmaulnashörnern, nächtliche Wildbeobachtungsfahrten.

9. Tag: Twyfelfontein - Während der Fahrt nach Twyfelfontein, zunächst Asphaltstrasse, dann gute Schotterstrasse, können Sie beobachten, wie die Landschaft immer trockener und unfruchtbarer wird. Sie nähern sich der Wüste. Zwischen Khorixas und Twyfeltontein machen sie eine Pause, um beim Versteinerten Wald die Überreste riesiger Bäume zu bewundern, die hier während einer prähistorischen Flut angeschwemmt wurden. In Twyfelfontein gibt es die berühmtesten Felszeichungen und Gravuren im südlichen Afrika. In der Nähe finden Sie mit den interessanten Felsformationen der ‘Orgelpfeifen’ und des Verbrannten Bergs beeindruckende Beweise prähistorischer vulkanischer Tätigkeit.

Unterkunft: Mowani Mountain Camp

Vögel: Obwohl die Landschaft trocken und sichtlich unfruchtbar ist, gibt es ein überraschend reiches Vogelleben. Dazu zählen in Namibia endemische Arten wie die Rüppelltrappe, der Namibschnäpper, der Steppenbaumhopf, Hartlaubs Frankolin, der Drosselwürger oder der Monteirotoko. Obwohl die Flüsse auch in diesem nördlichen Teil Namibias trocken sind, reicht das Untergrundwasser für einen Streifen von Vegetation aus, die die Heimat weiterer endemischer Arten wie Rüppellpapagei und Nacktohrdrossling ist.

Was können Sie unternehmen? Felsenkunst und ungewöhnliche geologische Formen bieten sich ihrem Auge; Spaziergänge und Wanderungen; Sie geniessen die beeindruckende Sicht über das Aba-Huab-Tal; vielleicht sehen Sie einige der Wildtiere, die sich an die rauhe Umgebung angepasst haben, z.B. Giraffen, Springböcke und, mit etwas Glück, vor allem die berühmten Wüstenelefanten.

10. Tag: Erongo-Berge - Sie fahren auf Schotterstrassen nach Süden, am Brandberg vorbei, der international für den Reichtum seiner Felszeichungen bekannt ist. Dann biegen Sie ostwärts zum netten kleinen Städtchen Omaruru ab. Nicht weit von der Stadt liegt ihr Ziel inmitten beeindruckender Granitgipfel und grosser, wie von Riesenhand durcheinandergewürfelter Felsen.

Unterkunft: Erongo Wilderness Lodge

Vögel: Die Lodge bietet Vogelleben im Überfluss, von Raubvögeln bis den winzigsten Nektarvögeln. Zwei brütende Felsenadlerpaare haben ihre Nester an den Felsklüften. Sie können diese prächtigen Tiere fast jeden Tag sehen. Der Speiseraum und die Bar der Logde erlauben Ausblicke auf ein kleines Tal, in dem über 48 verschiedene Arten beobachtet wurden. Dazu zählen in Namibia wie Südafrika endemische Arten wie Rotschnabel und Hartlaubs Frankolin, Rüppel- und Rosenpapageien, Monteirotokos, Rüppelmeisen, Damara-Felsenspringer, Drosselwürger, Granatastrild und Rotkopfamadine.

Was können Sie unternehmen? Felszeichnungen betrachten, Wildbeobachtungsfahrten, Spaziergänge und Wanderungen.


11., 12. und 13. Tag: Die Küste (Walvis Bay) - Durch Omaruru, Karibib und Usakos fahren sie auf Asphalt nach Walvis Bay. Nach Usakos haben sie einen erhabenen Blick auf die Spitzkoppe nördlich der Strasse. Die Strasse führt Sie durch die Namib, hier eine weite Schotterebene, an der Rössing Uran-Mine und am Rössingberg vorbei. Obwohl Swakopmund der Hauptort des Tourismus an der Küste ist, empfehlen wir wegen des dortigen Vogelreichtums eine Unterkunft in Walvis Bay. Die beiden Orte trennen weniger als 40 Kilometer bequeme, asphaltierte Küstenstrasse.

Unterkunft: Lagoon Lodge

Vögel: Walvis Bay zählt im südlichen Afrika zu den besten Plätzen, um Flamingos und Zwergflamingos, Fahlregenpfeiffer, Trauerseeschwalben, Austernfischer oder Odinshühnchen zu sehen. In der Regel beherbergt die Lagune eine grosse Zahl an Wat- und Stelzvögeln und Seeschwalben. Entlang der Küste zwischen Walvis Bay und Swakopmund brüten zahlreiche Kapkormorane auf einer Plattform nahe der Küste, Wahlbergscharben und Hartlaubsmöven sind häufig zu sehen. An bestimmten Plätzen können Damaraseeschwalben, Schwarzhalstaucher und Namiblerchen leicht gefunden werden.

Was können Sie unternehmen? Wir empfehlen, mindestens drei Nächte an der Küste zu verbringen. Zwischen Wüste und Meer gelegen, mit Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit und ungewöhnlich häufigem Nebel, lohnt sich ein ausgedehnter Besuch Swakopmunds durchaus. Schlendern Sie am Strand entlang, besuchen Sie die Kunstgalerien und das Museum und geniessen Sie die guten, oft auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisierten Restaurants.

Die Küste und die angrenzende Namib bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten:

eine Besuch der Robbenkolonie bei Cape Cross;

eine Wüstentour, bei der Sie auch die sogenannte Mondlandschaft sowie die altertümlichen Welwitschia-Pflanzen sehen können;

eine Wanderung in die herrlichen Dünen zwischen Swakopmund und Walvis Bay, direkt am Meer gelegen;

eine Tagesfahrt mit dem Geländewagen nach Sandwich Harbour, eine vogelreiche Lagune, gespeist vom Untergrundwasser des Kuisebflusses;

eine Bootsfahrt, um Delfine, Robben und anderes Meeresleben zu entdecken;

Tiefsee- oder Küstenfischen;

Schmökern nach Kunst und Antiquitäten in Swakopmund;

Besuch des Aquariums in Swakopmund;

Quad-Biking, ein Flug mit dem Hängegleiter und Sand-Boarding auf den Wüstendünen zwischen Walvis Bay und Swakopmund.



14., 15. und 16. Tag: Namib-Naukluft Park - Sie fahren auf Schotterstrasse nach Osten in die Namibwüste, zunächst durch weite Ebenen und dann durch den zerklüfteten Kuiseb-Canyon. Nun sind Sie am Namibrand, einem halbtrockenen Landschaftsstreifen zwischen Steilabbrüchen und der eigentlichen Wüste mit weiten Ausblicken auf goldenes Grass auf rotem Sand.

Ihr Ziel liegt nahe den berühmten roten Dünen des Sossusvleis und den Naukluft-Bergen. Diese Dünen sind nicht nur die höchsten Namibias, sie zählen auch zu den höchsten der Welt. Am östlichen Rand des Namib-Naukluft Parks gelegen, fliessen in den Naukluft-Bergen zahlreiche ganzjährige Quellen, die Felsenbecken mit klarem Wasser füllen und sprudelnde Bäche speisen. Der Kontrast zu den zerklüfteten Schluchten und Felswänden ist eindrucksvoll. Wir schlagen Ihnen vor, hier mindestens drei Nächte zu verbringen. So können Sie einen Ausflug nach Sesriem und ins Sossusvlei machen - eine der grossen Tourismusattraktionen Namibias - und einen weiteren vollen Tag mit einer herrlichen Wanderung und Vogelbeobachtung in den Naukluft-Bergen verbringen.

Unterkunft: Zebra River Lodge

Vögel: In den Bergen gibt es Vögel, die zu den südlichsten Vorkommen der Damaraland-Vogelarten gehören, z.B. Drosselwürger, Namibschnäpper, Rüppelltrappe, Felsenspringer und Monteirotoko. Andere zählen zu den am nördlichsten lebenden Karoo-Arten wie Karooheckensänger oder Zimtbrustsänger. An den Felsen nisten Felsenadler, Felsenbussarde, Wander- und Lannerfalken oder Turmfalken. Die Schotterebenen im Westen der Berge beherbergen u. a. Strausse, Sekretärvögel, Steppenfalken, Ludwigstrappen und Rüppelltrappen .

Was können Sie unternehmen? Fahrt zu den grossartigen Dünen des Sossusvlei, am besten bei Sonnenaufgang; Besteigung der Dünen, durchaus mühevoll, aber mit erhabenen Ausblicken in die Ferne, während Sie in nächster Nähe Lebewesen entdecken können, die sich dieser harten Umgebung angepasst haben; Spaziergänge und Wanderungen in den Naukluft-Bergen, die rauhe Schönheit der Landschaft geniessen, entspannen bei - oder in - den kühlen Felsenpools und Bächen.

17. Tag: Die Kalahari - Sie fahren auf Schotterstrasse Richtung Nordosten nach Mariental und dann östlich in die Kalahari, rote Dünen und goldenes Gras.

Unterkunft: Bagatelle Kalahari Ranch

Vögel: Zu den bemerkenswertesten Anblicken in der Kalahari und den angrenzenden Regionen zählen die Nester der Siedlungsweber in zahlreichen Kameldornbäumen und anderen Akazien. Diese kleinen Vögel leben in grossen Gemeinschaftsnestern mit bis zu zwei Metern Durchmesser. Tagsüber kann man das geschäftige Treiben hunderter Nestbewohner beobachten. Darüberhinaus gibt es die allgegenwärtigen Strausse und eine Vielzahl an Raubvögeln.

Was können Sie unternehmen? Wild- und Vogelbeobachtungsfahrten am frühen Morgen und späten Nachmittag; Sie können die Schönheit der Dünenlandschaften in sich aufnehmen und die Vegetation betrachten; der traditionelle Sundowner auf roten Sanddünen erhöht den Genuss des Sonnenuntergang; Sie lernen den Farmbetrieb mit Schaf- und Viehzucht kennen, beobachten die Geparden in ihrem Gehege.

18. Tag: Zentralnamibia/Kalahari - Heute wird die Fahrt verhältnismässig kurz. Sie fahren durch Farmland nach Norden.

Unterkunft: Kiripotib Guest Farm

Vögel: Vergleichbar denen auf Bagatelle Game Ranch

Was können Sie unternehmen? Sie sind nun am Ende Ihrer Namibiareise. So können Sie ein wenig am Pool entspannen und den Blick über die Savanne geniessen; Spaziergänge, Wanderungen, Wildbeobachtung mit Sundowner; lernen Sie etwas über den Farmbetrieb in einer solch empfindlichen Umgebung mit unzuverlässigen und unterschiedlichen Regenmengen; lernen Sie etwas über die Weberei, angefangen beim Sortieren der Rohwolle, vielleicht wollen Sie es ja auch nicht nur beim Betrachten der hervorragenden Produkte belassen.

19. Tag (Wahlweise): Windhoek - Vor dem Rückflug können Sie noch einen letzten Tag oder eine letzte Nacht in Windhoek verbringen. Wahlweise können Sie auch auf der Kiripotib Guest Farm bleiben und von dort direkt zum nicht weit entfernten Flughafen fahren.

Unterkunft in Windhoek: Hotel Heinitzburg oder Olive Grove Guest House


Erweiterungsmöglichkeit der Vogeltour-Reiseroute um drei bis vier Tage - die Südenrunde

I. Tag: Aus - Von der Zebra River Lodge fahren Sie auf Schotterstrasse am Rand der Namib weiter nach Süden, immer entlang der Steilabhänge, die das höher gelegene Zentralplateau von der Wüste trennen. Grandiose Ausblicke auf weite Ebenen und Berglandschaften lohnen die Fahrt auf jeden Fall. Sie übernachten nahe der kleinen Stadt Aus. Der Name stammt angeblich aus der Zeit der Ochsenwagen und kennzeichnete den Platz, an dem vor der gefährlichen Fahrt durch die Wüste an die Küste “aus”-gespannt wurde.

Was können Sie unternehmen? Entspannen, die Ausblicke geniessen, einen Abendspaziergang machen. Nutzen Sie den Aufenthalt als Ihren “Aus”-spannplatz vor der restlichen Reise.

(MÖGLICHER ZUSATZTAG): Lüderitz - Sie fahren von Aus auf Asphalt durch die weiten Ebenen der südlichen Namib nach Lüderitz. Die Stadt, gelegen an einer Felsenbucht zwischen Wüste und Atlantik, von Inseln umgeben, ist ein hervorragender Ausgangspunkt für passionierte Fischer. Es gibt noch viele Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Erkunden Sie die Umgebung, beobachten Sie Flamingos, erkunden Sie den historischen Diaz-Punkt oder machen vielleicht einen Bootsausflug, um Wale, Delfine oder Pinguine zu sehen. Wenn Sie auf dem Rückweg Zeit haben, halten Sie an der Strasse, um die berühmten Wildpferde der Namib zu sehen und die Stille und die Weite der Wüste zu erleben.

Unterkunft: Klein Aus Vista Lodge (wie am vorigen Tag)

II. und III. Tag: Fish River Canyon - Sie fahren teils auf Asphalt, teils auf Schotter durch die weiten, kaum bevölkerten Landschaften, die die Namibier schlicht den “Süden” nennen. Wenn Sie sich dem Fish River Canyon nähern, wird das Gelände immer wilder und zerklüfteter, Zeichen der geologischen Umbrüche, die diese grosse Schlucht geschaffen haben. Der Canyon ist bekanntermassen - nach dem Grand Canyon in den USA - der zweitgrösste der Welt.

Unterkunft: Cañon Lodge

Was können Sie unternehmen: Schauen Sie sich den Canyon an. Leider haben Sie nicht genug Zeit für die berühmte Wandertour durch die Schlucht. Unternehmen Sie eine kurze geführte Fahrt zum Aussichtspunkt, gefolgt von einer Wanderung zurück zur Lodge zum Frühstück. Sie können sich über den Canyon fliegen lassen, die Landschaft auf dem Pferderücken erkunden, Sundowner-Fahrten geniessen.

Erweiterungen

Wir beraten und unterstützen Sie gerne auch dann, wenn Sie weitere reizvolle Ziele in Namibia besuchen wollen. Sei es das Kaokoland, den Caprivi, den Brandberg, die Spitzkoppe, den Kunene, Ai-Ais oder die südliche Namib: Ein e-mail an Sandscapes genügt.

Erweiterungsmöglichkeiten durch Fly-in Safaris

Im weiten Land Namibia müssen oft grosse Entfernungen zwischen den Reisezielen zurückgelegt werden. Warum nicht durch Fliegen die Reisezeit verkürzen und sich mehr Zeit zum Entspannen und zur Erholung lassen? Oder, warum nicht die Reiseroute durch eine Fly-in Safari zu abgelegenen und mit dem Auto schwer erreichbaren folgenden Zielen verlängern?

• Die nördliche Skelettküste

• Die Kunenemündung

• Die Caprivisümpfe


Selbstfahrertouren durch Namibia
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