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Grosse Tour durch Namibias Süden
Diese Selbstfahrertour führt Sie von Swakopmund bis zum Fischfluss-Canyon nahe der südlichen Landesgrenze am Oranje. Sie sehen den Canyon, die zentrale und südliche Namib, Sossusvlei und Lüderitz. Dies ist unser Routenvorschlag. Die Reiseroute kann jedoch entsprechend Ihrer persönlichen Wünsche und Interessen verändert werden. Sandscapes sieht es als seine Aufgabe an, Sie so zuberaten, dass Sie diese beliebten Ziele auf jene Art und Weise erleben, die Ihren Bedürfnissen am nächsten kommt. Reiseroute zur grossen Tour durch Namibias Süden Für diese Selbstfahrertour empfehlen wir einen Geländewagen mit Doppelkabine. Sofern Sie es wünschen, besorgen wir für Sie Fahrer und Führer. Unser Standard-Angebot schliesst einen entsprechenden Geländewagen sowie Bed & Breakfast- Unterkünfte (sofern nicht anders angegeben) ein. Von abgelegenen Gegenden während der Regenzeit abgesehen, bräuchte man eigentlich keinen Geländewagen. Ein solches Auto liegt jedoch besser auf der Strasse, vor allem aber sitzt man höher und hat einen besseren Ausblick. 1. und 2. Tag: Windhoek Nach der Ankunft begrüssen wir Sie am Flughafen und übergeben Ihnen Ihre Reisemappe. Ausserdem übernehmen Sie Ihren Mietwagen. Kulturell und historisch hat die Landeshauptstadt Windhoek einiges zu bieten. So empfehlen wir Ihnen, einen ganzen Tag in der Stadt zu verbringen. Unterkunft: Olive Grove Guest House oder Hotel Heinitzburg Was können Sie unternehmen? Stadtrundfahrt, Innenstadt und die Townships Katuturas umfassend, historischer Stadtrundgang, Bummel durch die Kunsthandwerks-Zentren und Afrikana-Geschäfte, Besuch der Stätten von besonderem historischen Interesse aus der deutschen und südafrikanischen Kolonialzeit, sowie der neuen Monumente der Unabhängigkeit; Sie können in Buchläden und andern Geschäften stöbern oder entspannen bei einem Kaffee, Tee oder deutschem Bier in oder nahe der Independence Avenue und dabei die Atmosphäre geniessen.
3., 4. und 5. Tag: Atlantikküste - Sie fahren nach Swakopmund, dem Hauptort des Tourismus an Namibias Küste. Die Route führt Sie auf guter Teerstrasse durch die Buschsavanne des zentralen Hochlandes nach Norden bis nach Okahandja. Dort, weniger als eine Stunde von Windhoek entfernt, können Sie eine Pause machen und die Holzschnitzermärkte am Anfang und am Ende der Stadt besichtigen. Danach geht es - wiederum auf guter Teerstrasse - weiter nach Westen durch die Wüste und schließlich an die Küste. Nach den Ortschaften Karibib und Usakos wird die Landschaft immer trockener und wüstenähnlicher. Unterkunft: Hansa Hotel Was können Sie unternehmen? Zwischen Wüste und Meer gelegen, mit zahlreichen Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit und häufigem Küstennebel, lohnt ein ausgedehnter Besuch Swakopmunds sehr. Schlendern Sie am Strand entlang - die Temperaturen Swakopmunds sind milder als jene des restlichen landes -, besuchen Sie die Kunstgalerien und das Museum und geniessen Sie die guten, oft auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisierten Restaurants. Die Stadt bietet sich darüberhinaus als Ausgangspunkt für viele andere Unternehmungen an: gemütliche Fahrt entlang der Küste zwischen Dünen und Meer nach Walvis Bay, Besichtigung der dortigen Lagune, eines der wichtigsten Feuchtgebiete des südlichen Afrika mit Tausenden von Wasservögeln, darunter Flamingos und Pelikane; Besuch der Robbenkolonie bei Cape Cross; eine Wüstentour, bei der Sie auch die sogenannte Mondlandschaft sowie die altertümlichen, bis zu anderthalb Jahrtausenden alten Welwitschia-Pflanzen sehen können; eine Tagesfahrt mit dem Geländewagen nach Sandwich Harbour, eine wüstennahe Lagune, gespeist vom Untergrundwasser des Kuisebflusses; eine Bootsfahrt, um Delfine, Robben und anderes Meeresleben zu entdecken; Tiefsee- oder Küstenfischen; Schmökern nach Kunst und Antiquitäten in Swakopmund; Besuch des Museums und Aquariums in Swakopmund; Dünenwanderung, Quad-Biking, ein Flug mit dem Hängegleiter und Sand-Boarding auf den Wüstendünen.
6. und 7. Tag: Sossusvlei und Sesriem - Sie fahren auf Schotterstrasse nach Osten in die Namibwüste, zunächst durch weite Ebenen mit gelegentlichen felsigen “Inselbergen” und dann durch den zerklüfteten Kuiseb-Canyon. Nun sind Sie am Namibrand, einem halbtrockenen Landschaftsstreifen zwischen den Steilabbrüchen des zentralen Hochlandes und der etliche hundert Meter tiefer liegenden eigentlichen Wüste mit weiten Ausblicken auf goldenes Grass auf rotem Sand. Ihr Ziel sind berühmten roten Dünen des Sossusvlei. Diese Dünen sind nicht nur die höchsten Namibias, sie zählen auch zu den höchsten der Welt. Unterkunft: Little Kulala Lodge Was können Sie unternehmen? Geführte Fahrten zu den spektakulären Dünen, am besten bei Sonnenaufgang; Tierbeobachtungsfahrten und -wanderungen; geniessen Sie die atemberaubenden Ausblicke und Farben; machen Sie eine frühmorgendliche Ballonfahrt, geräuschlos über die grossartigen Dünen und die Wüste schwebend. 8. Tag: Aus - Sie fahren auf Schotterstrasse am äußersten Rand der Namib weiter nach Süden, immer entlang der Steilabhänge im Osten, die das höher gelegene Zentralplateau von der Wüste trennen. Grandiose Ausblicke auf weite Ebenen und Berglandschaften lohnen die Fahrt auf jeden Fall. Nehmen Sie sich die Zeit, das Schloß Duwisib anzusehen. Das Schloss wurde im frühen 19. Jahrhundert von einem deutschen Siedler erbaut. Als er im Ersten Weltkrieg getötet wurde, kehrte seine Frau nach Amerika heim und liess den Besitz samt Ausstattung zurück. Heute ist das Schloss ein nationales Denkmal, ein Museum, das Einblicke in das frühere deutsche Kolonialleben gibt. Sie übernachten nahe der kleinen Stadt Aus. Der Name stammt angeblich aus der Zeit der Ochsenwagen und kennzeichnete den Platz, an dem vor der - damals - gefährlichen Fahrt durch die Wüste an die Küste “aus”-gespannt wurde. Unterkunft: Klein Aus Vista Lodge Was können Sie unternehmen? Entspannen, die Ausblicke geniessen; nutzen Sie den Aufenthalt als Ihren “Aus”-spannplatz vor der weiteren Reise. 9. und 10. Tag: Lüderitz - Sie fahren von Aus auf Asphalt durch die Weiteder südlichen Namib nach Lüderitz. Die Stadt, gelegen an einer Felsenbucht zwischen Wüste und Atlantik, von Inseln bewacht, ist ein hervorragender Ausgangspunkt für passionierte Fischer. Es gibt noch viele Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Unterkunft: Seaview Hotel Zum Sperrgebiet Was können Sie unternehmen? Erkunden Sie die Umgebung, beobachten Sie Flamingos, steuern Sie den historischen Diaz-Punkt an und die felsige Halbinsel oder machen Sie einen Bootsausflug, um Wale, Delfine oder Pinguine zu sehen. Besichtigen Sie die Geisterstadt Kolmanskop, einst reiches und lebendiges Diamantenzentrum, heute vom Sand wieder in Besitz genommen. Spazieren Sie durch Lüderitz und schauen sich die gut erhaltenen historischen Gebäude an. Während der Hin- und der Rückfahrt sollten Sie an der Strasse halten, um die berühmten Wildpferde der Namib zu sehen und die Stille und die Weite der Wüste zu erleben.
11. und 12. Tag: Fish River Canyon - Sie fahren teils auf Asphalt, teils auf Schotter durch die farbenreiche und weite Namib zurück. Nach Aus geht es durch die weiten, kaum bevölkerten Landschaften, die die Namibier schlicht den “Süden” nennen. Wenn Sie sich dem Fish River Canyon nähern, wird das Gelände immer wilder und zerklüfteter, Zeichen der geologischen Umbrüche, die diese grosse Schlucht geschaffen haben. Der Canyon ist bekanntermassen - nach dem Grand Canyon in den USA - der zweitgrösste der Welt. Unterkunft: Cañon Lodge Was können Sie unternehmen? Schauen Sie sich den Canyon an. Leider haben Sie nicht genug Zeit für die berühmte Wandertour durch die Schlucht, die mit ihren fünf Tagen Wanderzeit jedoch auch eine ziemliche körperliche Anstrengung bedeutet. Unternehmen Sie eine kurze geführte Fahrt zum Aussichtspunkt, gefolgt von einer Wanderung zurück zur Lodge zum Frühstück. Sie können sich über den Canyon fliegen lassen, die Landschaft auf dem Pferderücken erkunden, Sundowner-Fahrten im privaten Gondwana Naturschutzgebiet geniessen. 13. Tag: Zwischenstation Kalahari - Sie fahren auf Schotter nach Norden über die weiten Ebenen des “Südens”. Sie erreichen auf Asphalt Keetmanshoop, die Hauptstadt der Region, wo sie eine Rast einlegen können. Kurz nach Keetmanshop biegen Sie nach Osten ab zum Köcherbaumwald ab, gelegen in einem eindrucksvollen wilden felsigen Gelände, bekannt als “Spielplatz von Riesen”. Bei Mariental biegen Sie nach Osten ab und betreten die Welt der Kalahari, Wellen von roten Dünen und goldenem Grass. Unterkunft: Bagatelle Kalahari Game Ranch Was können Sie unternehmen? Wild- und Vogelbeobachtungsfahrten am frühen Morgen und späten Nachmittag; Sie können die Schönheit der Dünenlandschaften in sich aufnehmen und die Vegetation betrachten; der traditionelle Sundowner auf roten Sanddünen erhöht den Genuss des Sonnenuntergangs; Sie lernen den Farmbetrieb mit Schaf- und Viehzucht kennen, beobachten die Geparden in ihrem Gehege. 14. Tag: Kiripotib Guest Farm - Heute wird die Fahrt verhältnismässig kurz. Sie fahren durch Farmland nach Norden zu ihrem Ziel. In der Sprache der Nama und Damara, die in der Sprachwissenschaft “Khoekhoegowab” genannt wird, bedeutet “Kiripotib”: “Platz, an dem der Löwe trinkt”. Zu dieser Vieh- und Schaffarm gehören auch Werkstätten, die in Handweberei Karakul-Teppiche sowie Schmuck herstellen. Kiripotib bietet stilvolle und bequeme Zimmer und lädt die Gäste ein, namibische Küche mit frischen Farmprodukten unter der grasgedeckten Lapa oder am Feuer unter dem Sternenhimmel zu geniessen. Was können Sie unternehmen? Sie sind nun am Ende Ihrer Namibiareise. So können Sie ein wenig am Pool entspannen und ein letztes Mal den Blick über die Savanne geniessen; Spaziergänge, Wanderungen, Wildbeobachtung mit Sundowner; lernen Sie etwas über den Farmbetrieb in einer solch empfindlichen Umgebung mit unzuverlässigen und unterschiedlichen Regenmengen; lernen Sie etwas über die Weberei, angefangen beim Sortieren der Rohwolle, vielleicht wollen Sie es ja auch nicht nur beim Betrachten der hervorragenden Produkte belassen.
15. Tag: Rückflug oder Windhoek: Heute können Sie entweder direkt, in aller Gemütlichkeit, zum Internationalen Windhoeker Flughafen fahren und Ihren Rückflug antreten. Sie können aber auch noch eine letzte Zwischenstation in der Hauptstadt einlegen und ihre Souvenirs einkaufen. Unterkunft: Olive Grove Guest House oder Heinitzburg Hotel Was können Sie unternehmen? Bereiten Sie Ihre Heimreise vor, nutzen Sie die Gelegenheit zu letzten Einkäufen, geniessen Sie ein Abschluss-Dinner in einem von Windhoeks guten Restaurants. Erweiterungen zur grossen Tour durch Namibias Süden Erweiterungsmöglichkeit 1: Fahren Sie die kurze Schotterstrecke von der Cañon-Lodge südwärts nach Ai-Ais, einem Erholungsort mit heissen Quellen. Ai-Ais liegt am Ende des Fischfluss-Canyons. Entspannen Sie einen Tag und eine Nacht in den heissen Quellen und spazieren Sie durch das zerklüftete Gelände. Unterkunft: Die Unterkünfte, verwaltet vom halbstaatlichen Namibia Wildlife Resort, sind zwar weitgehend sauber und bequem, entsprechen aber bei weitem nicht den Standards von Sandscapes. Etwas anderes gibt es jedoch nicht vor Ort. Erweiterungsmöglichkeit 2: Von der Cañon-Lodge oder von Ai-Ais aus fahren sie ostwärts nach Karasburg und zur Grenze nach Südafrika. Nun sind Sie in der sogenannten „Grünen Kalahari“. Weiter geht es nach Süden zu den Augrabies-Fällen. Hier fällt der Oranje über eine rund 200 Meter tiefe Granitschlucht ab. Der Name stammt vom Nama-Wort „loukuabes“ und bedeutet „Platz des grossen Geräusches“. Die Fälle zählen zwar zu den sechstgrössten der Welt. Ihre eigentliche Gewalt entfalten sie jedoch nur im späten Sommer, wenn der Oranje dank der Regenfälle in den Bergen und Hochplateaus Südafrikas entsprechend viel Wasser führt. Dann ist der Hauptkanal zu schmal, um das Wasser aufzunehmen und neue Fälle entstehen an den Rändern und füllen die Luft mit donnerndem Rauschen und dichtem Sprühnebel. Fahren Sie flussaufwärts nach Upington, der Hauptstadt der Region, und bestaunen Sie den Kontrast zwischen der trockenen wüstenartigen Landschaft und dem üppigen Anbau auf einem wenige Kilometer breiten Streifen entlang des bewässerten Flussufers. Preisgünstige aber ordentliche Weine werden hier von zahlreichen Weingütern hergestellt. Der Kgalagadi Transfrontier Park, ungefähr 260 km nördlich von Upington gelegen, lohnt einen Besuch. Der Park, in den 90er Jahren eröffnet, ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Südafrika und Botswana und verbindet zwei vorher unabhängige Parks mit einer Fläche von mehr als 3,6 Millionen Hektar. Besucher fahren meist inmitten spektakulärer roter Dünen in den trockenen Flussbetten des Nossob und Auob. Mit etwas Glück kann man grosse Raubtiere wie Geparden, Leoparden, Schabracken- und Tüpfelhyänen, sowie Löwen sehen. Es gibt zahlreiche Antilopenarten und ein reiches Vogelleben, insbesondere viele Raubvögel. Da Sandscapes ein namibisches Unternehmen ist, und Augrabies, der Transfrontier Park und die Grüne Kalahari in Südafrika liegen, wollen wir an dieser Stelle nicht mehr über die reizvollen Ziele in unseren Nachbarländern sagen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie an dieser Erweiterungsmöglichkeit interessiert sind. Erweiterungsmöglichkeit 3: Fly-in Safaris Warum nicht die Reiseroute durch eine Fly-in Safari zu abgelegenen und mit dem Auto schwer erreichbaren Zielen wie zu Beispiel die nördliche Skelettküste oder die Kunenemündung verlängern?
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