Lodges- und Landhaus-Tour - Namibia


Seit der Unabhängigkeit 1990 sind in der Folge der wachsenden Beliebtheit Namibias als Reiseziel viele neue Unterkünfte der verschiedensten Kategorien entstanden. Dazu zählen Hotels, Lodges, Gästefarmen und Gästehäuser.

Die Lodges- und Landhaus-Tour bringt Sie zu Lodges und Gästefarmen, eine jede mit herausragendem Charakter. So mag z.B. ein Unternehmen landschaftlich besonders schön liegen, ein anderes kann als spezielle Hegeeinrichtung nahen Kontakt zu grossen Wildkatzen bieten. Eine kommerzielle Farm wiederum mag Sie mit den Herausforderungen des wirtschaftlichen Überlebens unter den harten klimatischen Bedingungen Namibias vertraut machen. Andere Einrichtungen bieten besondere Möglichkeiten für Unternehmungen und Abenteuer wie Ballonflüge über den pastelfarbenen Weiten der Wüste oder Geländefahrten auf rauhen Pisten. Was immer auch der jeweilige Wesenszug sein mag, jede Einrichtung entspricht Sandscapes Bedingung, nicht nur einen hohen Standard als Unterkunft zu bieten, sondern auch gutes Essen und herzliche Gastfreundschaft.

Reiseroute zur Lodges- und Landhaus-Tour

Unser Standard-Angebot schliesst einen entsprechenden Geländewagen sowie Bed & Breakfast-Unterkünfte (sofern nicht anders angegeben) ein. Von abgelegenen Gegenden während der Regenzeit abgesehen, bräuchten Sie eigentlich keinen Geländewagen. Ein solches Auto liegt jedoch besser auf der Strasse, vor allem aber sitzt man höher und hat dadurch einen besseren Ausblick.


1. und 2. Tag: Hotel Heinitzburg, Windhoek - Nach der Ankunft begrüssen wir Sie am Flughafen und übergeben Ihnen Ihre Reisemappe. Ausserdem übernehmen Sie Ihren Mietwagen. Kulturell und historisch hat die Landeshauptstadt Windhoek einiges zu bieten. So empfehlen wir Ihnen, einen ganzen Tag in der Stadt zu verbringen.

Besonderheiten: Eines der gediegenen “Schlösser” Windhoeks aus der deutschen Kolonialzeit beherbergt das Hotel Heinitzburg. Schloss Heinitzburg, Burg wäre vielleicht ein besserer Ausdruck, 1914 fertiggestellt, überragt auf einem Hügel gelegen die Stadt. Kürzlich zu einem Hotel der Spitzenklasse ausgebaut, legt die Heinitzburg grossen Wert auf stimmige Details - vom Himmelbett bis zu den handgeschnitzten Möbeln. Jedes der grosszügig ausgestatteten Gästezimmer bietet einen herrlichen Blick auf Windhoek und das Khomas-Hochland. Kontinentales Frühstück wird draussen im Garten-Café oder im alten Teil des Schlosses, im Aschenborn-Raum, serviert. Das Restaurant “Leos” zählt zu den besten der Stadt, und Cocktails zum Sonnenuntergang auf dem Balkon mit traumhaften Ausblicken sind für viele ein beliebter Zeitvertreib.

Was können Sie unternehmen? Stadtrundfahrt, Innenstadt und die Townships Katuturas umfassend, historischer Stadtrundgang, Bummel durch die Kunsthandwerks-Zentren und Afrikana-Geschäfte, Besuch der Stätten von besonderem historischen Interesse aus der deutschen und südafrikanischen Kolonialzeit, sowie der neuen Monumente der Unabhängigkeit; Sie können in Buchläden und andern Geschäften stöbern oder entspannen bei einem Kaffee, Tee oder deutschem Bier in oder nahe der Independence Avenue und dabei die Atmosphäre geniessen.

3. Tag: Okonjima Bush Camp - Während der Fahrt in den Norden - bis zum Abzweig zum Camp auf guter Asphaltstrasse - kommen Sie durch Namibias Gras- und Buschland, das Weide für Nutzvieh als auch für eine Vielfalt von Antilopen bietet und andere Wildtiere beherbergt. Autofahrer sehen oft Pavianherden, kleine Antilopen und Warzenschweine entlang der Strasse - Vorsicht! Eine knappe Autostunde hinter Windhoek können Sie eine Pause am südlichen oder nördlichen Ende von Okahandja machen und die grossen Strassenmärkte der Holzschnitzer besuchen.

Der Abzweig nach Okonjima liegt wenige Kilometer südlich des Städchens Otjiwarongo.

Besonderheiten: Das Okonjima Bush Camp liegt mitten im Busch, ungefähr drei Kilometer vom Hauptcamp entfernt. Das Bush-Camp besteht aus acht luxuriösen Chalets mit dem für Namibia typischen Grasdach, mit je zur Hälfte aus ockererdigen Wänden und khakigrüner Leinwand. Die einzelnen Gebäude liegen mindestens 80 Meter voneinander entfernt, so dass man ungestört für sich sein kann. Zur Nacht können Sie die Leinwand aufrollen und eine kühle Brise und die Geräusche des namibischen Buschs einlassen. Die weniger Abenteuerfreundigen können die Seiten schliessen und sicher in der Gewissheit schlaften, dass die Aussenwelt da ist, wo sie hingehört - nämlich aussen!

Was können Sie unternehmen? Das Okonjima Bush Camp wie das ältere Hauptcamp sind der Sitz der Africat-Stiftung, die sich in erster Linie dem Schutz freilebender Geparden verpflichtet sieht. Die Gäste können sich über die Stiftung informieren, die Begegnung mit Geparden erleben oder unter geführter Begleitung die Fortschritte der Geparden im Tusk Rehabilitations-Camp beobachten. Okonjima bietet über vierzig Geparden ein Zuhause. Viele von ihnen wurden zu früh von der Mutter getrennt. Unter Beobachtung sollen sie hier die nötigen Überlebensfähigkeiten für die freie Wildbahn lernen. Erfolgreiche Tiere werden danach auf Wildfarmen oder in Parks ausgewildert.

Wilde Geparden werden auf Okonjima jeden Abend gefüttert. Die Besucher können so diese sonst schwer zu sehenden Tiere aus einem sicheren Versteck beobachten.

Das Camp beherbergt auch ein Überwachungsprojekt für Leoparden. Die Tiere werden mit einem Halsband versehen, damit ihre Zahl festgestellt sowie ihre Bewegungen und Aktivitäten verfolgt werden können. So soll das Verständnis für diese Tiere verbessert und damit auch dazu beigetragen werden, Konflikte zwischen Farmern und Leoparden zu verringern.

Auf Okonjima gibt es auch zahme Löwen. Sie können wandern oder spazieren gehen, nachts Wild beobachten oder Vögel bestimmen (über 300 Vogelarten wurden auf Okonjima ausgemacht).

4. Tag: Ongava Safari Lodge - Heute fahren Sie zur Ongava Safari Lodge, nahe dem Andersson-Tor gelegen, dem westlichen Zugang zum berühmen Etoscha-Nationalpark. Das Tor liegt ca. 20 Kilometer von Okaukuejo entfernt, einem der drei Touristen-Camps innerhalb des Parks. Die Fahrt führt Sie über Otjiwarongo und Outjo, typische Städte dieser zentralen Region Namibias.

Besonderheiten: Ongava, eine der besten Lodgen in dieser Gegend, liegt im 35 000 Hektar umfassenden privaten Ongava-Wildschutzgebiet und grenzt an den Etoscha-Nationalpark. Auf einem Hügel gelegen, hat man sowohl von der Lounge wie vom Speiseraum oder der Bar aus einen wunderbaren Blick über die Ebenen. Die zehn luxuriösen grasgedeckten Chalets, attraktiv aus Ziegeln gebaut, liegen nahe dem Gipfel. Jedes Chalet hat eine private Veranda. Bei einem Dinner unter Sternen kann man die Tiere am Wasserloch trinken sehen - ein unvergessliches Erlebnis.

Was können Sie unternehmen? Auf Ongava gibt es Löwen, Eland-Antilopen, Bergzebras, Schwarznasen-Impalas und zahlreiche andere Antilopenarten. Ongava zählt zu den wenigen privaten Schutzgebieten, in denen Besucher sowohl schwarze wie weisse Nashörner sehen. Wer engen Kontakt zu wildlebenden Tieren sucht, kann den weissen Nashörnern zu Fuss nachspüren, begleitet von einem bewaffneten Führer. Auch das Vogelleben ist beeindruckend und schliesst besondere Arten wie Kurzzehenrötel, Hartlaubs-Frankolin, Drosselwürger und Rüppellpapagei ein. Man kann von Ongava auch in den Etoscha-Nationalpark fahren.

5. Tag: Huab Lodge - Die Route führt Sie zunächst nach Süden, ab Outjo nach Westen und dann wieder nördlich in die Nähe von Khorixas. Schliesslich geht es wieder nach Westen, bis Sie Ihr Ziel im ländlichen Damaraland erreicht haben. Die Huab Lodge liegt nahe dem Huab River, einem der grossen Trockenflüsse im Nordwesten, die nur nach äusserst ergiebigen Regenfällen Wasser führen.

Besonderheiten: Die Ursprünge der Lodge gehen auf ein Projekt zurück, durch das Mittel beschafft werden sollten, um die Wüstenelefanten vor der Ausrottung durch ständige Störung und Jagd zu retten. Der Huab Conservation Trust schützt das Umfeld dieser und anderer in der Region heimischen Tiere.

Trotz seiner Grösse passt das Hauptgebäude der Huab Lodge gut in die Landschaft. Das unregelmässig gebaute Grasdach gleicht dem Hügel auf der anderen Seite des Flusses. Die aus Stein gebauten, grasgedeckten Bungalows liegen etwas erhöht und so verstreut auf der Nordseite, dass Privatheit und herrliche Ausblicke gewährleistet sind - sogar in der Dusche! Die Mahlzeiten werden mit den Gastgebern am Familientisch eingenommen. So können Sie sich austauschen, Bekanntschaften machen und mehr über das Land erfahren.

Jedes der grosszügigen Bungalows hat eine eigene Veranda. Nachts kann man bei offenen Vorhängen die Sterne sehen und zu Eulenrufen und dem Keckern von Geckos einschlafen und morgens den Sonnenaufgang geniessen, begleitet vom Chor der Vögel.

Was können Sie unternehmen? Den Wüstenelefanten und anderen Tieren dieser besonderen Umgebung nachspüren und das einzigartige Ökosystem solch eines Flusses kennenlernen; zu herrlichen Aussichtspunkten wandern und fotografieren oder einfach die atemberaubende Aussicht geniessen; im warmen Pool baden; Aromatherapie.

6. Tag: Palmwag Rhino Camp - Die Fahrt geht heute zunächst nach Nordwesten und dann westwärts. Ihr Ziel liegt rund 100 Kilometer von der Küste entfernt. Die Umgebung wirkt so unfruchtbar und harsch, dass man sich nicht vorstellen kann, dass hier irgendetwas, insbesondere nicht Säugetiere, überleben können. Zu den Besonderheiten Namibias gehört jedoch, dass in solchen Gegenden zahlreiche Bergzebras, Giraffen, Spiessböcke, Springböcke und Kudus ebenso zu finden sind wie Raubtiere, Geparden, Leoparden, Tüpfel- und Schabrackenhyänen und mehr als 100 Löwen. Auch ein reiches Vogelleben gibt es hier. Am bekanntesten ist das 450 000 Hektar grosse Konzessionsgebiet jedoch durch seinen Bestand an Wüstenelefanten und an die Wüste angepassten Schwarzen (Spitzmaul-) Nashörnern.

Besonderheiten: Das Palmwag Rhino Camp ist ein mobiles Camp, das in Verbindung mit dem „Save the Rhino Trust“ in der privaten Palmwag-Region geführt wird. Das Camp bietet umfassende Einblicke in die Ökologie und die Herausforderungen einer solch unvorstellbaren Umgebung und trägt gleichzeitig zum Trust bei und damit letztlich zum Erhalt dieser empfindlichen Umgebung und seiner Tiere.

Das luxuriöse Zeltcamp kann leicht ab- und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden, wenn die Wanderungen des Wilds dies notwendig machen. Maximal 12 Gäste können diese wilde und abgelegene Gegend unter der Gastfreundschaft und in Gesellschaft der Naturschützer und Spurenleser geniessen. Das Camp bietet Einheiten mit privatem Bad und WC und einen Speisesaal mit ungestörter Aussicht auf Wüste und Berge.

Was können Sie unternehmen? Nashorn-„Tracking“ zu Fuss oder im Auto, Wildbeobachtung, Nachtfahrten und Ganztagsausflüge mit Picknick, Besuch eines Himba-Dorfes.

7. Tag: Mowani Mountain Camp - Heute fahren Sie südwärts nach Khorixas und dann westwärts nach Twyfeltontein. Machen Sie zwischen beiden Orten eine Pause, um beim Versteinerten Wald die Überreste riesiger Bäume zu bewundern, die hier während einer prähistorischen Flut angeschwemmt wurden. Das Mowani Mountain Camp liegt in der Nähe des Versteinerten Walds, des Verbrannten Bergs und der Orgelpfeifen. Am bekanntesten ist Twyfelfontein mit den berühmtesten Felszeichungen und Gravuren im südlichen Afrika. In den interessanten Felsformationen der ‘Orgelpfeifen’ und des Verbrannten Bergs finden Sie beeindruckende Beweise prähistorischer vulkanischer Tätigkeit.

Besonderheiten: Zwischen den Trockenflüssen Ugab und Huab im südlichen Damaraland liegt eine weite und unberührte Wildnis mit beeindruckenden Wüstenlandschaften, faszinierenden geologischen Formationen, archäologisch interessanten Stätten und einer einzigartigen Vielfalt der Wüsten-Fauna und -Flora. Hier finden sich die südlichsten Vorkommen von Spitzmaulnashörnern und Wüstenelefanten.

Das Mowani Mountain Camp schmiegt sich in die Felsen dieser urtümlichen Landschaft und bietet weite Ausblicke. Die luxuriösen Zeltunterkünfte mit den für die Lodge typischen gewölbten Grasdächern gleichen unaufdringlich den Granitfelsen der Umgebung. Das Camp gleicht insgesamt einem sehr luxuriösen afrikanischen Dorf, ein Eindruck, der durch verschiedenste Holzschnitzereien und Artefakte überall in der Lodge noch verstärkt wird.

Was können Sie unternehmen? Die Felsenkunst von Twyfelfontein geniessen, die ungewöhnlichen geologischen Formen der Orgelpfeifen und des Verbrannten Bergs besuchen, die faszinierende Umgebung und natürlichen Besonderheiten dieser einzigartigen Region kennenlernen.

8. Tag: Cape Cross Lodge - Sie fahren nach Süden, vorbei am gewaltigen

Brandberg-Massiv, dass sich steil und beherrschend aus der Wüste erhebt. In diesem Massiv liegt mit dem Königsstein der höchste Gipfel Namibias. Mit 2580 m ist er nicht besonders hoch, eher niedrig, wenn man an die 8000er im Himalaya denkt, aber beeindruckend in seiner Umgebung, da er sich unmittelbar aus der flachen Wüste erhebt.

Wenn Sie die Zeit haben, sollten sich Sie die berühmte „Weisse Lady“ ansehen, eine Felszeichnung, die allerdings weder weiss ist, noch eine Lady darstellt. Neben dieser wohl bekanntesten Felszeichnung Namibias beherbergt der Brandberg zahlreiche weitere.

Nach weiterer Fahrt in Richtung Südwesten erreichen Sie bei Henties Bay die Küste. Sie können eine Pause machen und dabei staunen, wie hier eine moderne Stadt in den wandernden Sand gebaut wurde. Dann geht es weiter nach Norden entlang der unwirtlichen aber dennoch merkwürdig beeindruckenden Küste zu Ihrem Tagesziel.


Besonderheiten: Die Cape Cross Lodge verfügt über einen eigenen Strand und liegt nur rund 4 km vom Robben-Schutzgebiet des Kreuz-Kaps entfernt, dem grössten Festlands-Brutgebiet weltweit.

Erbaut in einer Mischung aus kapholländischem und Westküsten-Fischerdorf-Stil mit einer Vorderfront aus Glas bietet die Lodge luxuriöse Doppelzimmer mit vielen besonderen Details in der Ausstattung. In den Aufenthalts- und Speiseräume erzeugen offene Kamine eine warme und gemütliche Atmosphäre, sehr angenehm, da es an dieser Küste durchaus kühl sein kann.

Was können Sie unternehmen? Alles dreht sich um die Robben. Sie können selbst zur Kolonie fahren oder sich einer geführten Tour anschliessen. Beobachten Sie Tausende von Robben, blökende Junge, schnaubende Bullen oder beschützende Mütter, das wimmelnde und fast greifbare Leben zu Wasser und auf dem Land.

Nahe der Kolonie finden Sie die Kopie eines Kreuzes, das hier von portugisischen Entdeckern auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien im 15. Jahrhundert errichtet wurde.

Sehen Sie sich die altertümlichen Flechtenfelder an, früher vernachlässigt, heute aber als lebenswichtige Komponenten der empfindlichen Küstenökologie beachtet. Sie können zudem Quadbike-Touren zu interessanten Stätten wie dem Messum-Krater unternehmen oder Schiffswracks ansehen, für die die Skelett-Küste berüchtigt ist, oder nach Haien fischen.

Der Schabrackenschakal schleicht tagsüber auf der Suche nach Beute an den Rändern der Kolonie entlang, während die Schabrackenhyäne kühner unter den jungen Robben räubert.

9. und 10. Tag: Hansa Hotel, Swakopmund - Heute fahren Sie die Küste entlang in südlicher Richtung. Sie passieren Camping- und Fischerplätze, öde und windig, aber dennoch bei den Namibiern beliebt, besonders während der Ferienzeit zum Jahresende.

Besonderheiten: Das Viersterne-Hotel zählt zu den ältesten Namibias und liegt mitten im Zentrum Swakopmunds. Seine gut ausgestatteten und komfortablen Räume haben jeweils eine besondere Note. Das Restaurant gehört zu den beliebtesten in Swakopmund und zur Bar gehört ein grosser offener Kamin, gerade richtig für die kühlen Nachttemperaturen. Das Hotel verfügt auch über einen wettergeschützten Innenhof.

Das Hansa Hotel erhielt zweimal in Folge die Auszeichnung als bestes Hotel Namibias (über 50 Zimmer) von der Hotel Association of Namibia. Erst kürzlich erhielt das Hotel auch die höchste Auszeichung im namibischen Gastgewerbe, genannt „Certificate of Excellence“ (für Etablissements über 50 Zimmer) der gleichen Vereinigung. Dank der besonderen Qualität der Weinliste bekam das Hansa Hotel auch den prestigeträchtigen Diners Club Merit Award.

Was können Sie unternehmen? Zwischen Wüste und Meer gelegen, mit zahlreichen Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit und häufigem Küstennebel, lohnt sich ein ausgedehnter Besuch Swakopmunds sehr. Das meinen auch Tausende von Namibiern, besondern zu den grossen Sommerferien am Jahresende, wenn kein Zimmer und keine Campsite mehr zu bekommen ist. Schlendern Sie am Strand entlang - die Temperaturen Swakopmunds sind milder als jene des restlichen Landes, besuchen Sie die Kunstgalerien und das Museum, das Aquarium, und geniessen Sie die guten, oft auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisierten Restaurants. Die Stadt bietet sich darüber hinaus als Ausgangspunkt für viele andere Unternehmungen an:

  • eine Wüstentour, bei der Sie auch die sogenannte Mondlandschaft sowie die altertümlichen, bis zu anderthalb Jahrtausenden alten Welwitschia-Pflanzen sehen können;
  • gemütliche Fahrt entlang der Küste zwischen Dünen und Meer zum nahen Hafen Walvis Bay, Besichtigung der dortigen Lagune, eines der wichtigsten Feuchtgebiete des südlichen Afrika mit Tausenden von Wasservögeln, darunter Flamingos und Pelikane;
  • eine Tagesfahrt mit dem Geländewagen nach Sandwich Harbour, eine wüstennahe Lagune, gespeist vom Untergrundwasser des Kuisebflusses;
  • eine Bootsfahrt, um Delfine, Robben und anderes Meeresleben zu entdecken;
  • Tiefsee- oder Küstenfischen;
  • Dünenwanderung, Quad-Biking, ein Flug mit dem Hängegleiter und Sand-Boarding auf den Wüstendünen.

11. und 12. Tag: Litlle Kulala - Sie fahren auf Schotterstrasse nach Osten in die Namibwüste, zunächst durch weite Ebenen und dann durch den zerklüfteten Kuiseb-Canyon. Nun sind Sie am Namib-Rand, einem halbtrockenen Landschaftsstreifen zwischen den Steilabbrüchen des zentralen Hochlandes und der etliche hundert Meter tiefer liegenden eigentlichen Wüste mit weiten Ausblicken auf goldenes Grass auf rotem Sand.

Ihr Ziel liegt nahe der berühmten roten Dünen des Sossusvlei. Diese Dünen sind nicht nur die höchsten Namibias, sie zählen auch zu den höchsten der Welt.

Besonderheiten: Südlich von Sesriem, dem Tor zum Sossusvlei, liegt das private 21 000 Hektar grosse Kulala Wilderness Reserve. Little Kulala ist eine erstklassige Adresse im Westen des Schutzgebietes. Die Lodge blickt auf grossartige Dünenlandschaften im Westen und auf grasbedeckte Ebene mit “Feen-Kreisen” und die die zerklüfteten Steilabbrücke im Osten und Norden.

Little Kulala bietet Unterkunft in acht grasgedeckten Chalets aus Zeltleinen oder “kulalas” (“kulala” bedeutet “schlafen” auf Oshiwambo). Jede Einheit verfügt über eine eigene, aus Holz erbaute Terrasse, privates Bad und eine Rundum-Veranda mit einem kleinem Pool. Eine Treppe führt auf das flache Dach über dem Bad, von dem aus Sie nachts den Sternenhimmel bewundern können. Es gibt für Outdoor-Enthusiasten auch Gelegenheiten, unter dem Sternendach zu schlafen. Zum Hauptbereich gehören Wohn- und Speiseräume, eine Bar, ein Souvenierladen sowie ein Swimmingpool - alles unter Grasdach.

Was können Sie unternehmen? Geführte Fahrten zu den spektakulären Dünen durch ein lodgeeigenes Tor am Tsauchab River, am besten bei Sonnenaufgang; Tierbeobachtungsfahrten und -wanderungen bieten atemberaubenden Ausblicke und Gelegenheit, die Fauna und Flora der Wüste kennenzulernen. Bei Sundowner-Fahrten können Sie herrliche Farben und Ausblicke geniessen. Ein einzigartiges Erlebnis bietet eine frühmorgendliche, rund einstündige Ballonfahrt. Sie schweben geräuschlos über die grossartigen Dünen und die Wüste und geniessen anschliessend ein Champagner-Frühstück am Landeplatz.

14. und 15. Tag: Sossusvlei Mountain Lodge - Heute müssen Sie nur ein verhältnismässig kurzes Stück zur nahegelegenen Sossusvlei Mountain Lodge fahren.

Besonderheiten: Die Lodge liegt in den nördlichen Ausläufern des weiten, rund 184 000 Hektar umfassenden NamibRand Nature Reserve an der östlichen Grenze zum Namib-Naukluft Nationalparks. Zu diesem grössten privaten Naturschutzgebiet des südlichen Afrika wird der Zugang nur Lodge-Gästen gestattet. Hier erleben Sie eine Welt mit weiten Räumen und fernen Horizonten, Wüstenflächen und zerklüfteten Berghöhen.

Sossusvlei Mountain Logde ist eine Zufluchtsstätte, von der aus Sie den Ozean aus Sand erkunden können. Zehn Zimmer aus Glas und Stein verbinden anspruchsvollste Unterkunft mit der wilden Wüstenlandschaft. Die grosszügigen Zimmer (mit Klimaanlage) passen zur Grossartigkeit und Einsamkeit der Wüste. Sie liegen weit auseinander und haben alle ein eigenes Schattendach. Die Einheiten bestehen aus verschiedenen Ebenen und sind den harten klimatischen Bedingungen der Wüste angepasst (ein offener Kamin im Wohnbereich, Duschen im verglasten Badezimmer, Aussenduschen). Eine einzigartige Besonderheit ist das grosse Fenster, das freien Blick auf den Sternenhimmel erlaubt. Jede Einheit verfügt über ein Fernrohr zur Sternen- oder Wildbeobachtung.

Was können Sie unternehmen? Wildbeobachtungsfahrten: Hartmann-Bergzebras, Spiessböcke, Tüpfelhyänen, Afrikanische Wildkatzen und Springböcke leben hier ebenso wie mehr als 115 Vogelarten, einschliesslich der Siedelweber oder Kampfadler. Begleiten Sie den ansässigen Naturforscher und lernen Sie mehr über die einzigartige Umgebung, die offenen Grasebenen, die versteinerten Sanddünen und die orangefarbenen Wanderdünen. Nehmen Sie an geführten Wanderungen teil oder gehen Sie auf eigene Faust auf informativen und markierten Wegen; Sie können Ballonfahrten unternehmen oder die Sterne vom lodgeeigenen Observatorium beobachten, das eines der stärken elektronischen Teleskope Namibias ausserhalb des National-Observatoriums besitzt.

(An diesem Punkt Ihrer Reise können sie eine drei- oder viertägige Routenverlängerung einschieben: die Süden-Runde, siehe unten)


16. Tag: Bagatelle Kalahari Game Lodge - Sie fahren auf Schotterstrecken nach Osten, lassen die Wüste und die Steilabhänge hinter sich und kommen in ein Gebiet mit grossen Schaf- und Straussenfarmen. Bei Mariental biegen Sie nach Osten ab und fahren dann nördlich zu Ihrem Ziel.

Besonderheiten: Die Bagatelle Kalahari Game Ranch liegt am Rand der südlichen Kalahari in einer Baum- und Buschsavanne, die durch riesige rote Sanddünen gekennzeichnet ist, die parallel zueinander in nordwestlicher und südöstlicher Richtung verlaufen. Die Täler dazwischen werden allgemein “Strassen” genannt.

Die Gestaltung und Ausstattung, die Materialen und Möbel sowie die Anlagen tragen alle zusammen zum Wohlgefühl des Gastes bei. Ein weitläufiges altes Farmhaus wurde gründlich renoviert und ist heute nicht nur Wohnstätte, sondern auch Mittelpunkt der Lodge. Eine geschlossene riesige Veranda dient als Speiseraum.

Es gibt zwei Arten von Bungalows, beide bieten gleich hohen Standard. Vier aus Holz gebaute Chalets auf Stelzen liegen auf einer Sanddüne mit ungestörtem Blick. Die anderen 6 Bungalows sind in einer “Strasse” angesiedelt. Die aus “Heuballen” gebauten 60 cm dicken Wände sorgen für ausgezeichnete Isolierung und für eine einzigartige Atmosphäre.

Was können Sie unternehmen? Traditionelle Sundowner auf roten Sanddünen erhöhen den Genuss des Sonnenuntergangs; lernen Sie den Farmbetrieb mit Schaf- und Viehzucht in dieser harten Umgebung kennen; Beobachten Sie Geparden an einem natürlichen Wasserloch; Spaziergänge und Wanderungen.

Zusammen mit dem Cheetah Conservation Fund ist Bagatelle Hegestätte einer Anzahl von Geparden, die in einem Gehege nahe der Lodge angesiedelt sind. Die Anlage übertrifft die Anforderungen des zuständigen Ministeriums. Da diese Geparden nicht mehr ausgewildert werden können, bietet Bagatelle ihnen optimale Lebensbedingungen.

17. Tag: Kiripotib Gäste Farm - Heute wird die Fahrt verhältnismässig kurz. Sie fahren durch Farmland nach Norden.

Besonderheiten: In der Sprache der Nama und Damara, die in der Sprachwissenschaft “Khoekhoegowab” genannt wird, bedeutet “Kiripotib”: “Platz, an dem der Löwe trinkt”. Zu dieser Vieh- und Schaffarm gehören auch Werkstätten, die in Handweberei Karakul-Teppiche sowie Schmuck herstellen.

Kiripotib bietet stilvolle und bequeme Zimmer und lädt die Gäste ein, namibische Küche mit frischen Farmprodukten unter der grasgedeckten Lapa oder am Feuer unter dem Sternenhimmel zu geniessen.


Was können Sie unternehmen? Sie sind nun am Ende Ihrer Namibiareise. So können Sie ein wenig am Pool entspannen und ein letztes Mal den Blick über die Savanne schweifen lassen; Spaziergänge, Wanderungen, Wildbeobachtung mit Sundowner; lernen Sie etwas über den Farmbetrieb in einer solch empfindlichen Umgebung mit unzuverlässigen und unterschiedlichen Regenmengen; lernen Sie etwas über die Weberei, angefangen beim Sortieren der Rohwolle; vielleicht wollen Sie es ja auch nicht nur beim Betrachten der hervorragenden Produkte belassen.

18. Tag: Hotel Heinitzburg, Windhoek - Bevor Sie wieder abreisen, möchten Sie vielleicht noch einen letzten Tag und eine Nacht in Windhoek verbringen. Sie können aber auch noch eine Nacht auf Kiripotib bleiben und von dort aus zum nahegelegenen Windhoeker Internationalen Flughafen fahren.

Mögliche drei- oder viertägige Routenverlängerung - die Süden-Runde

I. Tag: Aus - Vom Sossusvlei und der Namib-Rand-Region fahren Sie auf Schotterstrasse am äußersten Rand der Namib weiter nach Süden, immer entlang der Steilabhänge im Osten, die das höher gelegene Zentralplateau von der Wüste trennen. Grandiose Ausblicke auf weite Ebenen und Berglandschaften lohnen die Fahrt auf jeden Fall. Sie übernachten nahe der kleinen Stadt Aus. Der Name stammt angeblich aus der Zeit der Ochsenwagen und kennzeichnete den Platz, an dem vor der - damals - gefährlichen Fahrt durch die Wüste an die Küste “aus”-gespannt wurde.

Besonderheiten: Die Klein Aus Vista Lodge liegt auf einer an das Diamanten-Sperrgebiet angrenzenden Farm. Die einzigartigen Felsenchalets wurden um Granitfelsen herum gebaut, jedes mit privatem Bad, Wohnraum, Kamin und einer Veranda, von der aus man die scheinbar endlose Wüste übersehen kann. Jedes Chalet hat auch eine auch vollständig ausgestattete Kochnische. Sie sind jedoch herzlich eingeladen, auch die Küche im Desert Horse Inn Restaurant zu geniessen.

Das Desert Horse Inn, ein modernes Gästehaus, schliesst sich an den Hauptempfangsbreich an. Es bietet luxuriöse Zimmer und eine Veranda mit Blick auf die Farm. Hier können Sie ihren Sundowner vor einem delikaten Essen im Restaurant geniessen oder einen Drink in der Ladys-Bar am gemütlichen Kamin während eines kühlen Winterabends.

Was können Sie unternehmen? Entspannen, die Ausblicke geniessen; nutzen Sie den Aufenthalt als Ihren “Aus”-spannplatz vor der weiteren Reise.


Möglicher Zusatztag Lüderitz - Sie fahren von Aus auf Asphalt durch die Weite der südlichen Namib nach Lüderitz. Die Stadt, gelegen an einer Felsenbucht zwischen Wüste und Atlantik, von Inseln bewacht, ist ein hervorragender Ausgangspunkt für passionierte Fischer. Es gibt noch viele Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Erkunden Sie die Umgebung, beobachten Sie Flamingos, steuern Sie den historischen Diaz-Punkt an oder machen Sie einen Bootsausflug, um Wale, Delfine oder Pinguine zu sehen. Wenn Sie auf dem Rückweg genügend Zeit haben, halten Sie an der Strasse, um die berühmten Wildpferde der Namib zu sehen und die Stille und die Weite der Wüste zu erleben.

Unterkunft: Klein Aus Vista Lodge (wie am vorigen Tag)

II. und III. Tag: Fish River Canyon, Cañon Lodge - Sie fahren teils auf Asphalt, teils auf Schotter durch die weiten, kaum bevölkerten Landschaften, die die Namibier schlicht den “Süden” nennen. Wenn Sie sich dem Fish River Canyon nähern, wird das Gelände immer wilder und zerklüfteter, Zeichen der geologischen Umbrüche, die diese grosse Schlucht geschaffen haben. Der Canyon ist bekanntermassen - nach dem Grand Canyon in den USA - der zweitgrösste der Welt.

Besonderheiten: Nur 20 Kilometer vom Hauptaussichtspunkt des Fischfluss-Canyons entfernt, ist die Cañon Lodge der Mittelpunkt des 520 Quadratkilometer grossen, privaten Gondwana Canyon Parks. Die Lodge ist aus in der Umgebung vorkommenden Materialien gebaut, einschliesslich lokaler Steine und Grasdach. Grosse wettergegerbte Granitfelsen wurden in den Bau integriert.

Das alte renovierte Farmhaus, ursprünglich von drei Brüdern aus Bayern gebaut, dient als Restaurant. Seine Hauptattraktion ist der eindrucksvolle Blick auf die Canyon-Landschaft.

Die Lodge hat den Anspruch, selbstversorgend zu sein, d.h. sie macht ihren eigenen Käse, Yoghurt und andere Milchprodukte, baut zahlreiche Gemüse an und züchtet eine Vielzahl an Vieh.

Was können Sie unternehmen? Schauen Sie sich den Canyon an. Leider haben Sie nicht genug Zeit für die berühmte Wandertour durch die Schlucht, die mit ihren fünf Tagen Wanderzeit jedoch auch eine ziemliche körperliche Anstrengung bedeutet. Unternehmen Sie eine kurze geführte Fahrt zum Aussichtspunkt, gefolgt von einer Wanderung zurück zur Lodge zum Frühstück. Sie können sich über den Canyon fliegen lassen, die Landschaft auf dem Pferderücken erkunden, Sundowner-Fahrten geniessen.


Erweiterungen zur Tour

Wir beraten und unterstützen Sie gerne auch dann, wenn Sie weitere reizvolle Ziele in Namibia besuchen wollen. Sei es das Kaokoland, der Caprivi, der Brandberg, die Spitzkoppe, der Kunene, Ai-Ais oder die südliche Namib: Ein e-mail an Sandscapes genügt.

Erweiterungsmöglichkeiten durch Fly-in Safaris

Namibia ist ein grosses Land, in dem weite Entfernungen zurückzulegen sind. Warum nicht die Reiseroute durch eine Fly-in Safari verlängern, sich selbst mehr Zeit zum Entspannen und Geniessen geben und zu abgelegenen und mit dem Auto schwer erreichbaren Zielen fliegen?

• die nördliche Skelett-Küste

• Kunene-Mündung

• die Caprivi-Sümpfe



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